Thünen-Institut auf der Baltic-Model-UN-Konferenz (BALMUN) in Rostock
Die Balance zwischen Freiheit und Sicherheit ist das Oberthema der diesjährigen BALMUN-Konferenz. Mit dem Planspiel sollen junge Leute aus Europa für die Arbeit der Vereinten Nationen interessiert werden. Bei den Fachthemen geht es u. a. um die Umwelt. Hier spricht Thomas Baldauf vom Thünen-Institut für Weltforstwirtschaft über Möglichkeiten, die Abholzung tropischer Regenwälder aufzuhalten.

Forscher und Messebesucher diskutierten auf der LIGNA
Auf der internationalen Holzmesse LIGNA (6.-10. Mai 2013) präsentierten sich das Thünen-Institut und das Zentrum Holzwirtschaft der Universität Hamburg mit einem gemeinsamen Stand. Ein Diskussionsforum zu verschiedenen Themen lud während der Messetage zu Gesprächen zwischen Wissenschaftlern und Ausstellungsbesuchern ein.

„Fischbestände online“ in zweiter Projektphase
Die Internet-Plattform „Fischbestände online“, die für Händler und interessierte Verbraucher kurz gefasste, verständliche Informationen zu 155 Beständen aus 31 Fisch- und Krebsarten bereitstellt, geht in die nächste Phase. Dort liegt der Schwerpunkt auf Informationen zu Thunfischen und Wildlachsen sowie zu verschiedenen Fanggeräten.

Bundesministerin Aigner betont Bedeutung des Gartenbaus
Agrarökonomen des Thünen-Instituts für Betriebswirtschaft haben die wirtschaftliche Bedeutung des Gartenbaus in Deutschland untersucht. Am 18. April 2013 überreichten sie ihre Studie in Berlin Bundeslandwirtschaftministerin Ilse Aigner. Der Gartenbausektor trägt 13 Prozent zur gesamten Wirtschaftskraft des Agrarbereichs bei und beschäftigt gut 700.000 Personen. Ministerin Aigner betonte die Rolle des Gartenbaus als wichtiger Wirtschaftsmotor.

Reisproduktion in Südostasien vor einschneidenden Veränderungen
Im kommenden Jahrzehnt werden sich Reisproduzenten in Südostasien wachsender Konkurrenz stellen müssen, die zu weitreichenden Strukturveränderungen führen wird. Agrarökonomen aus Thailand, Vietnam, Laos, Myanmar und Deutschland haben jetzt das „agri benchmark Reis-Netzwerk“ ins Leben gerufen, um die Triebkräfte dieser Veränderungen besser zu verstehen. Koordiniert wird das Netzwerk im Thünen-Institut für Betriebswirtschaft.

Erholt sich die Fischgemeinschaft in der Nordsee?
Es gibt Anzeichen, dass sich das restriktivere Fischereimanagement in der Nordsee positiv auf die gesamte dortige Fischgemeinschaft auswirkt. Das zumindest besagt eine Studie, die Biologen des Thünen-Instituts für Seefischerei in Hamburg jetzt veröffentlicht haben.

Das neue Thünen-Kompetenzzentrum Holzherkünfte
Passend zum Carlowitz-Jahr 2013 entsteht am Thünen-Institut in Hamburg ein Kompetenzzentrum, das die Expertise aus vier Thünen-Fachinstituten und internationalen Partnern vereinigt. Im Mittelpunkt stehen Methoden zur Bestimmung von Holzarten und zur Identifikation ihrer Herkünfte. Die Auftaktveranstaltung fand am 4./5. März 2013 statt.

Den Krill im Visier
Forscher des Thünen-Instituts für Seefischerei sind an Bord der ‚Polarstern‘ unterwegs in die Antarktis. Im Weddelmeer wollen sie nähere Informationen über die Krillbestände erheben. Der Krill ist eine für das dortige Nahrungsnetz zentrale Krebsart, die auch kommerziell befischt wird. Hier ihr Reisebericht.

Auswirkungen chemischer Kampfstoffmunition in der Ostsee
Nach dem zweiten Weltkrieg sind in der Ostsee große Mengen chemischer Kampfstoffmunition versenkt worden. Welche Auswirkungen das auf die Meeresbewohner hat, wird im Rahmen des internationalen Projekt CHEMSEA untersucht. Auf einem Projekttreffen vom 28.02. bis 01.03.2013 am Thünen-Standort Hamburg-Altona werden aktuelle Ergebnisse vorgestellt.

Wirkungen der Hofabgabeklausel
Wie wirkt sich die Hofabgabeklausel, die die Altersrente der Landwirte mit der Hofabgabe verknüpft, auf die Agrarstruktur aus? Welche Folgen hätte es, wenn diese kontrovers diskutierte Regelung abgeschafft würde? Dies hat das Thünen-Institut für Ländliche Räume im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz untersucht. Das Ministerium kündigte an, das Gutachten sehr sorgfältig auszuwerten und hat das Gutachten auch dem Ernährungsausschuss des Deutschen Bundestages zugeleitet.

Was kostet die Milch?!
Das European Milk Board (EMB) und das deutsche Milchboard haben sich zu der Frage geäußert, wie hoch der Milchpreis sein sollte, den die Bauern für ihre Milch erhalten. Sie schlagen einen Milchmarker-Index vor, als Hilfestellung für die Milchproduzenten bei Preisverhandlungen mit den Molkereien. Wissenschaftlerinnen des Thünen-Instituts für Betriebswirtschaft bewerten in einem Interview auf milchtrends.de diesen Ansatz.

Schnellwachsende Bäume und Ozon
Vor kurzem ging ein Bericht über eine englische Studie durch die Medien, wonach die verstärkte Anpflanzung von Pappeln und Weiden als Energieholz die Konzentration bodennahen Ozons erhöhen würde und es in Folge zu mehr Todesfällen käme. Wissenschaftler des Thünen-Instituts für Forstgenetik nehmen dazu Stellung.

Grüne Woche: Broschüre zum Schutz und zur Bewirtschaftung des Bodens überreicht
Zu Eröffnung der Internationalen Grünen Woche in Berlin haben Experten des Thünen-Instituts und des aid infodienstes Bundesministerin Ilse Aigner eine neu erschienene Broschüre über Bodenbewirtschaftung und Bodenschutz überreicht. Das Thünen-Institut präsentierte sich auf der Grünen Woche mit mehreren Angeboten.

Thünen-Institut mit neuem Corporate Design
Seit Mitte Dezember 2012 präsentiert sich das Thünen-Institut mit einem neuen Logo und neuem Corporate Design.

100. Todestag von Walther Herwig
Anlässlich des 100. Todestages von Walther Herwig, dem Namenspatron des größten deutschen Fischerei-Forschungsschiffes, ist eine neue Biographie des „Vaters der Fischer“ erschienen. Das Buch wurde am 18.12.2012 im Altonaer Museum in Hamburg vorgestellt.

Thünen-Forschungspreis verliehen
Dr. Sarah Baum ist Trägerin des Thünen-Forschungspreises 2012. Der von der Freundesgesellschaft des Thünen-Instituts gestiftete Preis für herausragende wissenschaftliche Leistungen wird alle zwei Jahre verliehen. Frau Dr. Baum erhielt die Auszeichnung für ihre Untersuchungen zur Pflanzenartenvielfalt auf Ackerflächen mit schnellwachsenden Bäumen (Kurzumtriebs-Plantagen).

Nahrungsmittelpreise: Gut ein Viertel geht an die Erzeuger
Von jedem Euro, den die Verbraucher 2011 in Deutschland für Nahrungsmittel ausgaben, bekamen die landwirtschaftlichen Erzeuger rund 26 Cent. Damit ist der Anteil der Erzeugererlöse an den Verbraucherausgaben für Nahrungsmittel im zweiten Jahr in Folge gestiegen. Der Anteil der Verarbeitungs- und Vermarktungsbranche verringerte sich. Langfristig geht allerdings der Anteil, der an die Erzeuger fließt, zurück.

1.000ster Boden kartiert
Im Auftrag des BMELV erfasst das Thünen-Institut in ganz Deutschland den Kohlenstoffgehalt der landwirtschaftlich genutzten Böden. Im Rahmen der „Bodenzustandserhebung Landwirtschaft“ werden flächendeckend an mehr als 3.100 Standorten die Bodentypen bestimmt, Bodenproben entnommen und Informationen über die Betriebe und die Bodenbewirtschaftung erhoben. Mitte November wurde nun der 1.000ste Standort kartiert. Es war ein Tiefumbruchboden (Treposol) aus abgetorftem Hochmoor im Landkreis Emsland.


